Wie alles begann:
"Wir suchen Menschen, für die Entwicklungshilfe mehr bedeutet"
Ohne finanzielle Ressourcen, aber mit klaren Vorstellungen und großem Engagement bemühten sich im Jahre 1972 zwei Idealisten, neue Wege in der Entwicklungshilfe zu gehen. Gerhard Dorffner brachte zehn Jahre Afrika-Erfahrung in der Entwicklungsarbeit mit, Helmut Novy Pioniergeist und Aufgeschlossenheit eines Menschen, der etwas bewegen will.
Finanzielle Hilfe aufgrund einer persönlichen Auseinandersetzung mit der Situation von Menschen in den armen Ländern war in den 70er Jahren nicht international geübte Praxis. Die „Armen der Welt“ waren damals eine anonyme Masse, für die kollektiv gesammelt wurde. Der Entwicklungshilfeklub wollte neue Wege gehen. Er verstand sich als Sprachrohr der Menschen im Süden, die mit eigenen Ideen, Einfallsreichtum und großem persönlichen Einsatz ihre katastrophalen Lebensbedingungen selbst verändern wollen – wenn ihnen dazu Möglichkeiten gegeben werden.

Die ersten Mikros
Er war einer der ersten, denen aufgrund des neuen Mikro-Systems geholfen werden konnte.
„Einmal essen pro Tag“ lautete der Titel dieses Projekts in Quetzaltenango, GUATEMALA. In Zusammenarbeit mit der Caritas Guatemala sollte die Ernährung und Betreuung von hundert Kindern aus schwer sozialgeschädigtem Milieu sichergestellt werden.
100 Kinder wurden mit Unterstützung des Klubs drei Jahre lang betreut.
Das System der Mikro-Realisationen zur Unterstützung von Entwicklungsprojekten begann sich durchzusetzen.






